Facility Profi

 

© arsdigital - Fotolia.com

© arsdigital - Fotolia.com

Selbstständige sollen dem Finanzamt in Zukunft recht unbürokratisch nachweisen können, wie häufig sie ein Kraftfahrzeug betrieblich nutzen, das sieht die erklärende Verwaltungsanweisung vor. Das Gesetz zur Eindämmung missbräuchlicher Steuereinnahmen macht’s möglich: Die pauschale Ein-Prozent-Methode zur Ermittlung der privaten PKW-Nutzung soll nur noch bei Fahrzeugen anwendbar sein, die zu mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt werden. Autos, die zu weniger als zehn Prozent betrieblich genutzt werden, sind automatisch Privatvermögen. Vor allem durch den Kauf eines Kombis hält man sich gleichermaßen Möglichkeiten zur privaten wie zur betrieblichen Nutzung offen.

Bisher war allerdings unklar, wie überhaupt ermittelt werden soll, ob der Wagen zu mehr oder weniger als 50 Prozent betrieblich genutzt wird. Jetzt ist auch das größtenteils geregelt. Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit werden vom Amt jetzt als betriebliche Fahrten angesehen. Eintragungen im Terminkalender, Kilometerabrechnungen, Reisekostenaufstellungen und andere Abrechnungsunterlagen sind geeignet, um die betriebliche Nutzung eines Kraftfahrzeugs zu beweisen. Vor allem in Bereichen, die es verlangen, viele Kilometer zurückzulegen, wie zum Beispiel Hausmeister-Service, Haustechnik, Kleinreparaturservice für Heizungen oder Solaranlagen, ist das eine große Erleichterung. Ausserdem gilt: Wenn der Unternehmer einmal dargelegt hat, dass das Fahrzeug zu mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt wird, soll dies auch für die Zukunft gelten. Natürlich nur, wenn sich keine erheblichen Veränderungen ergeben. 

Der Gesetzesentwurf wurde so begründet, dass anzunehmen ist, dass die private Nutzung vom Unternehmer zu schätzen und glaubhaft zu machen ist. Dazu soll nicht einmal die Führung eines Fahrtenbuchs zwingend erforderlich sien. Wie das allerdings sonst zu handhaben ist, wird nicht geklärt.

Gastautorin Mathilde Zornmann

0 Kommen auch ohne Heizung aus: Passivhäuser

Franky zum Thema Heizung — Schlagwörter: , ,  
© sexcamp graphics - Fotolia.com

© sexcamp graphics - Fotolia.com

Heutzutage sind viele Forscher auf der Suche nach unterschiedlichen Lösungen für die Energieprobleme der Menschheit. Man versucht, Energie effizienter zu nutzen oder – wie im Falle von Passivhäuser – Gebäude zu bauen, die gänzlich ohne Heizungen konventioneller Art auskommen.
Unter Passivhäuser versteht man Gebäude, die aufgrund ihrer optimalen Wärmeisolation, einer integrierten Lüftungsanlage und verschiedenen solartechnischen Energiegewinnungssystemen zu jeder Jahreszeit fast eigenständig und ohne externe Energielieferung funktionieren. Dabei sorgen die Wärmeisolation und die Lüftungsanlage im Passivhaus dafür, dass sowohl im Winter als auch im Sommer eine optimale, klimatische Bedingung gewährleistet ist. Das besondere Merkmal eines Passivhauses ist die konstante und behagliche Innentemperatur aller Wohnräume. Daraus ergibt sich eine gute und gesunde Wohnqualität für die Bewohner.

Im Winter zum Beispiel wird eine Wärmerückgewinnung der Abstrahlwärme der Bewohner und der Haushaltsgeräte durch die besondere Isolation aller Umfassungsflächen des Passivhauses wie Wände, Fenster und Dach gewährleistet. Zusätzlich wird in der kalten Jahreszeit durch die Lüftung ein zu großer Luftwärmeverlust verhindert. Gleichzeitig wird auch die Frischluftzufuhr für die Bewohner des Passivhauses geregelt. In den meisten Fällen wird diese Frischluft durch ein Erdwärmeübertragungssystem vorgewärmt, welches in das Lüftungssystem des Hauses integriert ist.

In den meisten Passivhäuser von früher wurde ein eventueller geringer Restheizbedarf, der bei sehr niedrigen Außentemperaturen entstand, über Fernwärme, Gas- oder Ölheizung erreicht. Doch heute kommen Passivhäuser ganz ohne zusätzliche Energiequellen aus, was sie auch unabhängig von Energielieferanten macht. Das wird zum Beispiel durch solartechnische Heizsysteme erreicht.

Im Sommer hingegen wird durch das integrierte Lüftungssystem eine ausreichende und angenehme Kühlung der Wohnräume erreicht. Auch bei sehr hohen Außentemperaturen sorgt das integrierte Lüftungssystem für ein angenehmes Klima im Passivhaus. Gleichzeitig verhindert die einzigartige Isolierung des Passivhauses ein übermäßiges Erhitzen der Wohnräume.

© electriceye - Fotolia.com

© electriceye - Fotolia.com

Die Wasser- und Gaskosten sind in den letzten Jahren explodiert. Wer jetzt baut, der muss sich mit Energiesparmodellen befassen, sonst wird es für ihn teuer bis unbezahlbar. Und Tatsache, es gibt einige Programme, die sich Hausbauer anschauen sollten, wie bspw. die Energiesparhäuser und die staatlichen Förderungsprogramme. Eine Lösung könnte auch Photovoltaik/ Solartermie und Geothermie sein.

Immerhin ist der größte Anteil verbrauchter Energie in privaten Haushalten der Heizung und Warmwasserversorgung zuzuschreiben. Hinzu kommt auch noch, dass bei älteren Häusern die Isolierung unzureichend ist und die Bewohner dieser Häuser unnötig viel zu viel Energie verbrauchen. Es wird Zeit, um Energie zu sparen. Die Frage ist nur wie?

Die Lösung heißt – Energiesparhaus. Ein Energiesparhaus ist beim Bau teuerer, als die üblichen Häuser, doch die Einsparung kommt während der Folgekosten. Die Anlagen kosten viel Geld, doch eine Photovoltaikanlage lohnt sich. Zudem gibt es finanzielle Unterstützung durch staatliche Förderprogramme. 

Neben der Einsparung der Nebenkosten, ist diese Art der Energienutzung Umweltschonend, denn fossile Brennstoffe werden auf Dauer nicht vorhanden sein. So wird es uns bei Rohstoffe wie Kohle und Erdgas ergehen. Diese sind nicht nachzüchtbar, insofern werden sie irgendwann einmal verschwinden. Zu dem Verbrauch der Brennstoffe kommt noch die Freisetzung des CO2, was der Umwelt immer mehr schadet. 

Solarenergie wird aber noch solange Menschen leben vorhanden sein. Sie ist umweltschonend, das keine weiteren Emissionen entstehen. 

Somit sollte jeder, der ein Haus baut, sich für die Energiesparhäuser entscheiden und gegen die konventionelle Art der Bauart. Diese sind nämlich nicht nur Stromfresser, sie schädigen auch die Umwelt. Wer außerdem Geld auf lange Zeit sparen möchte, der ist mit der Solarenergie gut beraten. 

Der Umweltschutz gerät dieser Tage ins Hintertreffen. Denn die Schuldenkrise treibt in Europa ihr Unwesen, weswegen politisch und wirtschaftlich unsichere Situationen auf der Tagesordnung stehen. Dabei ist der Umweltschutz immer noch ein wichtiges Thema. Das Max-Planck-Institur hat nun eine Studie vorgestellt, die den durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausstoß in Realtion zum Alter zeigen soll.

Vor gut zwei Wochen wurde die 7-Milliarden-Grenze der Weltbevölkerung geknackt. Das bedeutet im Hinblick auf den Klimaschutz mehr Probleme, weil mehr Menschen auch gleichzeitig mehr Abgase bedeuten. Besonders in den Schwellenländern steigen die Bedürfnisse. So fährt man Autos, leistet sich den ein oder anderen Luxus und verursacht fleißig CO2. Das Problem ist bekannt und dürfte auf der Welt als keine besondere Überraschung hingenommen worden sein. Ein Problem blendete man allerdings aus, dass ältere Menschen nämlich mehr CO2 produzieren als jüngere.

Dadurch dass sich die Gewohnheiten der Menschen mit der Erhöhung des Alters verändern, steigt auch der Verbrauch an CO2-produzierenden Waren. Am meisten verbrauchen somit die Menschen, die Mitte 60 sind. Diese Altersgruppe hat meist ein höheres Einkommen als die jungen Menschen und können sich somit auch mehr leisten als jüngere Menschen. Außerdem haben sie mehr Zeit, weshalb die ein oder andere Kreuzfahrt im Lebensabend auch noch drinnen ist.

Nachdem die stürmischen Zeiten – bezogen auf CO2-Ausstoß – im bei den Mittsechzigern vorbei sind, wird es auch wieder ruhiger. Demnach benutzen wenige der ganz Alten dann noch ihr Auto, geben mehr Geld für Medikamente aus, so dass hier schon Energie eingespart wird und weniger Geld für andere Waren und Dienstleistungen bleibt, die weitaus mehr CO2 verursachen, als ein paar Tabletten. 

Das Verschieben der Alterspyramide wird allerdings vorerst keinen großen positiven Einfluss haben, sondern eher einen negativen, weil in manchen Ländern immer noch Babyboom-Zeit ist, weshalb man einen Rückgang des CO2-Ausstoßes in den Schwellenländern erst ab 2050 erwarten könne. 

0 Richtiges Heizen und Lüften

Franky zum Thema Heizung — Schlagwörter: , , ,  
© photocreo - Fotolia.com

© photocreo - Fotolia.com

Der Winter zieht ein. Schon jetzt sorgen kalte und eisige Temperaturen dafür, dass Gliedmaßen und Ohren frieren. Wie gern würde sich nach einem Spaziergang draußen im Schnee in die Badewanne gelegt werden, um die Wärme zu genießen. Oder aber es legt sich der Körper nieder auf die angewärmte Couch, weil die Heizung auf die höchste Stufe gestellt wurde. Lange dauert es jedenfalls nicht, bis es warm wird, wenn man die Heizung angestellt hat. Dafür braucht es aber auch nicht lange, um den Preis für die wohlige Wärme zu beziffern: die Betriebskostenrechnung.

Um das zu verhindern sollte zum einen richtig geheizt und zum anderen richtig gelüftet werden. Teilweise kann dies bis zu 20 Prozent einsparen und gefriert muss dennoch nicht werden. Und wer dauernd heizt, muss sich bewusst sein oder werden, dass dies Ressourcen unnötig verschwendet, die Umwelt schadet und vor allem hohe Kosten entstehen. Der Körper allerdings braucht überhaupt nicht die höchste Stufe der Heizung. Am besten ist eine Temperatur von 18 bis 22 Grad. Dann ist es mollig warm und man getrost einen Abend vor dem heimischen Fernsehr verbringen, eine heiße Tasse Milch trinken, währen draußen ein Schneesturm durch die Straßen peitscht. Und beim Schlafen ist es für das Wohlbefinden deutlich angenehmer, wenn die Heizung ein wenig nach unten gestellt wird, währen beim Bad meist 22 Grad optimal sind.

Viele Menschen wissen eben nicht, dass es überhaupt keinen Effekt hervorbringt, wenn man die Heizung auf die höchste Stufe stellt. Denn dadurch wird es nicht schneller wärmer, sondern steigt nur die Gradzahl und es wird noch heißer im Raum. Daher sollte sich darauf bezogen werden, dass wenn man nicht in der Wohnung ist die Heizung ausstellt und wenn man wieder anstellen. Ein Thermostat ist ebenfalls sehr ratsam, damit es Mensch und Umwelt gut geht.

0 So sparen sie bei den Heizkosten

Gerd zum Thema Energie sparen — Schlagwörter: , ,  

© Wolfgang-S - Fotolia.com

© Wolfgang-S - Fotolia.com

Gas und Strom werden immer teurer. Damit sie ihre Kosten senken können und am Ende keine böse Überraschung bei der Nebenkostenabrechnung erleben, gibt es hier ein paar Tipps zum Sparen.

Sechs Prozent an Heizenergie können sie sparen, wenn sie ihre optimale Raumtemperatur nur um ein Grad herunter regeln. In Wohn-Ess-und Kinderzimmer sollten etwa 21 Grad herrschen. In Küche,Flur und Schlafzimmer reichen 18 Grad aus. Am wärmsten darf es im Bad mit 22 Grad sein. Die Zimmertüren sollten immer geschlossen sein, damit die Wärme nicht entweicht.

Zudem sollten sie eine Auskühlung vermeiden, indem sie die Heizung tagsüber nicht ausstellen, sondern nur um ein oder zwei Grad herunter drehen. Das Wiederaufheizen der Wohnung kostet sonst mehr, als das Weiterheizen. Eine Nachtabsenkung auf 16 Grad in allem Räume ist zudem ebenfalls rentabel.

Außerdem sollten die Heizkörper in allen Räumen möglichst frei stehen, damit ein Wärmestau verhindert wird. Deshalb sollten alle Möbel mindestens 20 Zentimeter von der Heizung entfernt stehen und die Gardinen sollten zurückgezogen sein.

Auch sollten sie nicht zu lange lüften. Dreimal am Tag ca. 5 Minuten reichen aus. Dies ist günstiger als einmal lange offenlassen. Niemals sollten die Fenster auf Kipp stehen gelassen werden, auch nicht in der Toilette! Denn dabei kühlt der Raum zu sehr aus und muss teuer wieder erwärmt werden.

Dichten sie ihre Türen und Fenster ab. Das entsprechende Dichtmaterial lässt sich leicht anbringen und ist in jedem Baumarkt erhältlich.

Setzen sie Heizlüfter und Elektroöfen nur im äußersten Notfall ein. Denn diese fressen meist so viel Strom, dass die Kosten dann viel höher sind, als mit Öl oder Gas.

Zu guter letzt ist es auch hilfreich,wenn sie in den Heizspiegel schauen, der Vergleichswerte zentral beheizter Wohngebäude für 2010 liefert. Damit können sie sowohl als Mieter oder Eigentümer feststellen, ob die derzeitigen Heizkosten zu hoch sind.

0 Zehn Tipps zur Wärmepumpe

Gerd zum Thema Heizung — Schlagwörter: , , ,  

Beispiel Wärmepumpe, Foto: toblerag_flickr

Beispiel Wärmepumpe, Foto: toblerag_flickr

Wenn sie noch nicht wissen, welche Wärmepumpe sie für ihren Hausbau wählen sollen und was das kosten wird, dann gibt es mit den folgenden Tipps ein paar Anregungen für ihre Entscheidung. Dafür müssen sie nur für sich selbst die folgenden Fragen beantworten.

Soll das Warmwasser zentral oder dezentral bereitet werden?

Luftwärmepumpen bieten bei einer zentralen Warmwasserbereitung in den Sommermonaten einen Vorteil. Sie profitieren von den hohen Außentemperaturen. Allerdings macht dies nur etwa 15 % des Wärmebedarfs aus. Mit einer separaten Warmwasser-Wärmepumpe kann man eine hohe Effizienz erreichen. Zudem besitzt diese einen angenehmen Nebeneffekt: Sie kühlt die Räume um rund 5 C° ab und entfeuchtet sie. Dies ist ideal für die Wein-oder Lebensmittellagerung.

Möchte ich mein Haus aktiv oder passiv kühlen?

Für eine preiswerte und effektive passive Kühlung bieten sich nur Sole oder Wasser in Verbindung mit Flächenheizungen (Wand, Fußboden) an. Für die aktive Kühlung sind Luft-Wärmepumpen geeignet, welche allerdings einen deutlich höheren Energieeinsatz erfordern.

Fußbodenheizung oder doch lieber Heizkörper?

Das Heizen wird umso billiger, umso weniger die Wärmepumpe arbeiten muss. Dies können sie dadurch erreichen, dass der Unterschied zwischen Wärmequellen und Heizungsvorlauftemperatur nicht so hoch ausfällt. Damit ist eine Fußbodenheizung(ca. 35 C°) wegen der geringeren Vorlauftemperatur grundsätzlich günstiger als ein Heizkörper (50C°).

Brauche ich eine Lüftungsanlage?

Wenn man auf die klassischen Heizkreise verzichten will, kann man hierfür eine Luft-Luft-Wärmepumpe zur Nacherwärmung der Frischluft in Erwägung ziehen. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass die Heizung getrennt betrieben wird.

Wie sieht es mit den Stromkosten aus?

Wenn sie annehmen, dass die Stromkosten in den nächsten Jahren noch steigen, sollten sie die erdgekoppelte oder Wasser-Variante wählen. Setzen sie auf gleichbleibende Energiepreise, lohnt es sich auch eine Luft-Wärmepumpe anzuschaffen.

Wie viel kostet mich die Wärmepumpe im Jahr?

Die Stromkosten hängen von der Jahresarbeitszahl der Anlage ab. Laut Feldtest liegen die JAZ bei erdgekoppelten Anlagen bei rund 4,0 , die bei Luft-und Wasser-Wärmepumpen etwa bei 3,0 bis 3,3.

Wie tief muss ich bohren und welche Qualität besitzt mein Grundwasser?

Zuerst einmal gilt, je tiefer der Brunnen,desto teurer die Anlage. Im Schnitt kann bei ca. 5 m Tiefe Grundwasser gefördert werden.Damit das Grundwasser eine gute Qualität besitzt und nicht mit Sand oder Eisen/Mangan den Brunnen verstopft, sollte man einen Zwischenwärmetauscher einbauen oder regelmäßig eine Entmanganung und eine Enteisenung durchführen.

Wie viel kostet mich die Investition in eine Wärmepumpe?

Die preiswerteste Variante ist momentan die luftgekoppelte Wärmepumpe. Allerdings sollten sie daran denken, dass sie bei steigenden Stromkosten schnell viel höhere Betriebskosten hat als beispielsweise eine erdgekoppelte Wärmepumpe. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung lohnt sich bei dieser Entscheidung.

Wie viel Platz benötige ich für Horizontalkollektoren?

Für 1 kW Heizleistung benötigen sie etwa 30 m2  Fläche. Sie können als Faustregel sagen, dass sie ca. doppelt so viel Fläche benötigen, wie Fläche zu beheizen ist.

Habe ich Platz und eine Zufahrt für das Bohrgerät der Erdwärmepumpe?

Wenn sie sich für die effizienteste Wärmequelle interessieren,sollten sie sich die Frage stellen, ob genügend Platz für das Bohrgerät vorhanden ist. Denn für Erdsonden ist eine Bohrung von mindestens 10 m Tiefe nötig. Zudem brauchen sie eine LKW-Zufahrt. Fragen sie dafür einfach in einem Bohrunternehmen nach. Sie werden ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

0 Die Wärmepumpe

Franky zum Thema Energie sparen,Facility Management — Schlagwörter: , ,  

Altbauten sind schon etwas Schönes. Sie versprühen einen Charme aus alten Zeiten, an den bei Neubauten gar nicht zu denken ist. Außerdem sind sie doch einfach wunderschön, mit ihren hohen Decken, riesigen Türen und Stuckverzierungen an der Decke. Blöd ist nur, dass es sich in einem Altbau nicht sehr gemütlich lebt, wenn dieser noch nicht saniert ist. Dann steht vor allem die Heizung im Mittelpunkt. Die Sanierungsmaßnahmen finden meistens nicht auf einmal statt. Das wäre vielen Immobilienbesitzern einfach viel zu teuer. Stattdessen wird alles Stück für Stück bearbeitet.

Wenn man schon saniert, dann richtig. Deshalb sollte das neue Konzept energiesparend und umweltschonend sein. Dabei ist eine Wärmepumpe eine wunderbare Variante, für die richtige Temperatur zu sorgen. Wenn man sich zu deren Einbau entschieden hat, muss man natürlich das passende Modell für seinen Wohnraum finden. Es gibt viele Varianten der Wärmepumpen, alle haben ihre Vor- und Nachteile. Nicht alle Modelle sind auch für einen Altbau geeignet. Deshalb empfiehlt es sich, bei einem Fachmann nachzufragen und mehrere Kaufangebote von unterschiedlichen Firmen einzuholen.

Vor allem ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe geeignet für den Altbau. Sie kann nämlich installiert werden, ohne dass man dazu viel Aufwand betreiben muss. Sie ist auch gut mit einer herkömmlichen Heizung zu kombinieren. Die beiden Modelle kann man dabei bivalent in Betrieb nehmen.

Es gibt auch Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Man setzt sie im Altbau effizient und recht kostengünstig zur Erwärmung der Raumtemperatur und des Wassers ein. Dazu muss man jedoch erst prüfen, ob Grundwasserbohrungen an der Stelle möglich sind. Ist dies nicht der fall, so scheidet dieses Modell leider aus.

Erdwärmepumpen sind extrem effizient, jedoch etwas schwierig im Einbau. Es ist wichtig, den Einbau einer Wärmepumpe von einem Fachmann durchführen zu lassen.

0 Solarenergie weltweit im Vormarsch

Gerd zum Thema Solarenergie — Schlagwörter: ,  

Der Solar World Congress 2011ist der weltweit größte Fachkongress für Solarenergie und erneuerbare Energien. Insgesamt kamen rund 700 Wissenschaftler aus siebzig Ländern im nordhessischen Kassel zusammen. Die Bilanz ist überwiegend positiv: Die Solarenergie ist nach wie vor auf dem Vormarsch, die weltweite Energie-Revolution hat bereits begonnen. Industriestaaten wie auch Entwicklungsländer setzen immer stärker auf den schnellen Einsatz erneuerbarer Energien – wie man auch in Deutschland an der jüngsten Debatte um den Ausstieg aus der Atomkraft sieht. Auch Maßnahmen zum Energie-Sparen und einer nachhaltigen Energie-Versorgung werden so stark umgesetzt wie noch nie.

Solarenergie, Foto: dachdecker-dachbaumaister_flickr

Auch die Zahlen sprechen für eine weltweite Energie-Revolution: Insgesamt 40 Gigawatt wurden im Jahr 2010 allein durch Photovoltaik, also Sonnenenergie, gewonnen, dazu kommen noch stolze 200 Gigawatt aus Windenergie und thermischer Solarenergie, also Energie aus Wärmegewinnung. Bei einem Gigawatt, kurz GW, handelt es sich um eine Milliarden Watt. Der weltweite Energiebedarf lag 2008 bei geschätzten 3.900 Gigawatt. Überschlägt man diese Zahlen, bedeutet das ungefähr, dass der Anteil der erneuerbaren Energien noch bei der mageren 5 Prozent Marke liegt. Doch zumindest der Chef des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik, kurz IWES, ist zuversichtlich, dass bis 2050 der gesamte Energieverbrauch Deutschlands aus erneuerbaren Quellen stammt. Eine Leistung von 600.000 Gigawatt hält er in Deutschland bis dahin für realistisch.

Auch technisch sind Photovoltaik und Konsorten noch lange nicht ausgereift, ihre Effizienz könnte sich noch stark erhöhen. Vor allem an einer Weiterentwicklung der Speichertechnik und Netzintegration muss nach Meinung der Experten geforscht werden. Auch die Integration von Sonnenenergie in Gebäuden und der Ausbau von Solarthermie zur Wärme-Erzeugung sind wichtige Themen, die in Zukunft angegangen werden sollten.

Neben der Sonnenenergie ist vor allem die Windkraft auf dem Vormarsch. In der ersten Jahreshälfte von 2011 sind allein 18,4 GW-starke Anlagen neu installiert worden, insgesamt erwartet man bis zum Ende des Jahres noch weitere 25,5 GW aus neuen Anlagen. Allein im Juni 2011 wurden aus Windkraft 215 GW Energie gewonnen.

0 Wasserkraftwerke

Franky zum Thema Energie sparen — Schlagwörter: , ,  

Wasserkraftwerk, Foto: simmlinger_flickr

Der Bau großer Wasserwerke, geht stets mit einer gravierenden Beeinflussung der Umwelt einher. Zwar ist es durch Wasserkraft möglich, ganz ohne CO2 und Schadstoffe Energie zu erzeugen, doch selbst kleinere Wasserkraftwerke, die in ihren Auswirkungen geringer sind, greifen immens in die ökologischen Systeme ihrer Umgebung ein.

Wasserkraftwerke wie in Itaipu, an der Grenze zwischen Brasilien und Paraguay sowie auch der Drei-Schluchten-Staudamm in Zentralchina, zeigten bereits, welche verheerende und weiträumige Zerstörung solche Bauten für alte Flusslandschaften und Biotope bewirken. Bereits vor über 100 Jahren, errichtete man in Deutschland die ersten großen Wasserkraftwerke. Auch wenn neue Standorte nicht mehr zur Verfügung stehen, bleibt es dennoch möglich, kleinere Kraftwerke zu bauen. Mit einer Leistung bis ca. 100 MW, ist auch ihr Bau hierzulande durch strenge Vorschriften geregelt. So sind natürliche Wasserläufe als bedeutende Biotope geschützt, doch wurden bereits einhergehen mit der Industrialisierung innerhalb der letzten zwei Jahrhunderte, zahlreiche Veränderungen an Fluss- und Bachläufen vorgenommen. Hier dürfen auch Wasserkraftanlagen gebaut werden, was stets weitere Veränderungen am Gewässer mit sich zieht.

Vor- und Nachteile müssen in diesen Fällen sorgfältig abgewogen werden, weshalb zunächst stets die Umweltverträglichkeit eines Wasserkraftwerkes geprüft wird. So ist es nicht erlaubt, nachteilige Veränderungen an Gewässern zu bewirken und Umweltämter fordern für den Bau eines Wasserkraftwerkes bestimmte Investitionen, um dieses ökologisch verträglich zu machen.

Während der Genehmigungsverfahren werden dazu oftmals Kompromisse zwischen Wasserkraft und Naturschutz gefunden. Gesamtökologisch betrachtet, erweist sich jedoch die Modernisierung bereits bestehender Anlagen und die Reaktivierung vorhandener Wehranlagen sowie Zuflusskanäle, als beste Möglichkeit. Mit einer partiellen Renaturierung eines Gewässers während des Baus eines Wasserkraftwerkes, kann es sogar möglich sein, das Ökosystem für einige Tierarten zu verbessern.