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0 Studie über CO2-Ausstoß entlarvt Ältere als Hauptverursacher

Diddi zum Thema Energie sparen — Schlagwörter: , ,  

Der Umweltschutz gerät dieser Tage ins Hintertreffen. Denn die Schuldenkrise treibt in Europa ihr Unwesen, weswegen politisch und wirtschaftlich unsichere Situationen auf der Tagesordnung stehen. Dabei ist der Umweltschutz immer noch ein wichtiges Thema. Das Max-Planck-Institur hat nun eine Studie vorgestellt, die den durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausstoß in Realtion zum Alter zeigen soll.

Vor gut zwei Wochen wurde die 7-Milliarden-Grenze der Weltbevölkerung geknackt. Das bedeutet im Hinblick auf den Klimaschutz mehr Probleme, weil mehr Menschen auch gleichzeitig mehr Abgase bedeuten. Besonders in den Schwellenländern steigen die Bedürfnisse. So fährt man Autos, leistet sich den ein oder anderen Luxus und verursacht fleißig CO2. Das Problem ist bekannt und dürfte auf der Welt als keine besondere Überraschung hingenommen worden sein. Ein Problem blendete man allerdings aus, dass ältere Menschen nämlich mehr CO2 produzieren als jüngere.

Dadurch dass sich die Gewohnheiten der Menschen mit der Erhöhung des Alters verändern, steigt auch der Verbrauch an CO2-produzierenden Waren. Am meisten verbrauchen somit die Menschen, die Mitte 60 sind. Diese Altersgruppe hat meist ein höheres Einkommen als die jungen Menschen und können sich somit auch mehr leisten als jüngere Menschen. Außerdem haben sie mehr Zeit, weshalb die ein oder andere Kreuzfahrt im Lebensabend auch noch drinnen ist.

Nachdem die stürmischen Zeiten – bezogen auf CO2-Ausstoß – im bei den Mittsechzigern vorbei sind, wird es auch wieder ruhiger. Demnach benutzen wenige der ganz Alten dann noch ihr Auto, geben mehr Geld für Medikamente aus, so dass hier schon Energie eingespart wird und weniger Geld für andere Waren und Dienstleistungen bleibt, die weitaus mehr CO2 verursachen, als ein paar Tabletten. 

Das Verschieben der Alterspyramide wird allerdings vorerst keinen großen positiven Einfluss haben, sondern eher einen negativen, weil in manchen Ländern immer noch Babyboom-Zeit ist, weshalb man einen Rückgang des CO2-Ausstoßes in den Schwellenländern erst ab 2050 erwarten könne. 

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